Montag, 22. Dezember 2014

Die schoenste Stadt Australiens...


Surfers Paradise


Surfers Skyline
 
Von Brisbane ging es weiter nach Surfers Paradise, einer ziemlich touristischen Stadt, die durch ihre riesige Skyline hervorsticht und ein bisschen an Miami erinnert. Wir wohnten in einem kleinen süßen Hostel und haben die zwei Tage mit viel Strand und bummeln verbracht. Das Highlight war der Dienstagabend: Dort sind wir mit einer bunt gemischten Truppe in einen Club, wo Frauen sowohl freien Eintritt als auch Freitrinken für 3 Stunden hatten. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen wie wir das genossen haben und wie es uns am Ende des Abends ging Es war eine richtig gute Nacht mit viel Tanzen.
Unser Treffen mit Santa
Santa war ueberall
Die Clubnacht
Ziemlich kaputt ging es am nächsten Tag dann weiter nach Byron Bay, einer wunderschönen Stadt, wo ich sofort leben wollen würde. Byron ist ziemlich alternativ und genauso ist auch unser Hostel, die „Arts Factory“. Hier werden u.a. Reiki-Kurse und Hoola Hupp Workshops angeboten. Es ist eine richtig schöne und harmonische Stimmung hier. Wir machen es uns dementsprechend sehr gemütlich und genießen die Atmosphäre. 
Die Trommlerrunde im Park
Der Fallschirmsprung
Am Donnerstag war es dann endlich soweit: Kathi und mein Weihnachtsgeschenk ging in Erfüllung, wir waren skydiven (Fallschirmspringen). Es war eines der schönsten Gefühle, die ich je erlebt habe. Wir wurden schon morgens um 6.10 Uhr abgeholt und eine Stunde später saßen wir auch schon in dem kleinen Flugzeug, wo es dann nach 14000 Fuß und einer traumhaften weiten Sicht über Byron in den 60 sekündigen freien Fall ging. Wir wurden alle direkt hintereinander von unseren Tandem-Partnern „rausgeworfen“. Nach 60 Sekunden öffnete der Fallschirm und wir schwebten noch weitere 4 Minuten über der Erde. Es ging so schnell, dass ich es kaum alles realisieren konnte. Ich würde es am liebsten sofort nochmal machen, um dieses Mal ein bisschen mehr wahrzunehmen. Absolut gigantisch einfach!


 
Am anderen Tag machten wir eine Wanderung zu einem Leuchtturm und stoppten an 2 traumhaften Aussichtspunkten sowie dem östlichsten Punkt Australiens. Diese Landschaft ist absolut atemberaubend. Abends haben wir uns dann mal wieder ein geiles Essen gegönnt- 5$Bruger und Curry Irgendwie sind wir immer zum perfekten Zeitpunkt in der Stadt, denn die Kneipe wandelte sich zu einem Club und es war wieder einmal Ladies Night, was freien Champaign bedeutete. Zur Zeit habe ich eine Glückssträhne- ich habe durch das Einlochen eines Rugbyballs eine Tagestour gewonnen, super genial, danach haben wir die Tanzfläche gerockt!


Leuchtturm von Byron
...der naechste Koala




Der oestlichste Punkt Australiens
In den letzten Tagen standen noch surfen, bummeln, am Pool relaxe und lange Strandspaziergänge mit Trampen auf dem Programm. Byron ist echt ein genialer Ort und vielleicht sogar der Schönste hier in Australien! Gleich geht es weiter nach Sydney, wo wir dann Weihnachten und New Years Eve verbringen, wobei unsere Weihnachtsstimmung sich bei dem Wetter ziemlich in Grenzen hält. Ich bin sehr gespannt, was die große Stadt zu bieten hat!
Ich wünsche euch allen ein wundervolles und schönes Weihanchtsfest!

Sonntag, 14. Dezember 2014

Die Sunshine Coast


Nun liegen die Tage in Noosa schon hinter uns und ich kann sagen, es gehörte zu den schönsten Tagen in Australien.

Coast Track Noosa National Park
Noosa ist ein kleines, schönes Städtchen an der Sunshine Coast und wir waren in einem überragenden Hostel. Denn am ersten Tag gab es direkt freies BBQ und am zweiten Tag haben die mit freier Pizza noch einen oben draufgelegt! J Das allein hat mich schon sehr glücklich gemacht. Während wir am ersten Tag all den Alltagkrams erledigt haben wie Wäsche waschen, einkaufen und Hostels buchen, haben wir den zweiten Tag mit einer Wanderung durch den Nationalpark begonnen. Es ging drei Stunden an der Küste entlang und durch den Regenwald- eine super schöne Landschaft mal wieder! Wir haben sogar eine Schlange gesehen! 

Unser Wegbegleiter bei der Wanderung
Die Party Crew
Abends ging es dann mit ein paar Mädels feiern in die Koala Bar, es war ziemlich lustig. Das Einzige, was echt nervig ist, ist die Tatsache, dass die Pubs und Clubs hier immer schon um zwei Uhr nachts schließen- viel zu früh, wenn es nach mir geht! Am besten war jedoch die Tombola im Hostel vor dem Feiern, denn ich habe 2 Party Bus Tickets für Sydney gewonnen! J Richtig gut, diese lösen wir dann nach Weihnachten ein!
Ein weiteres Highlight ist, dass wir unseren Skydive gebucht haben, sodass wir nächsten Donnerstag von 14 000 Fuß aus wieder am Strand in Byron Bay landen werden! J
Windboen am Marcoola Beach
Am Dienstag sind wir dann auf zum Marcoola Beach an der Sunshine Coast- dort habe ich definitiv eine der wertvollsten Erfahrungen in Australien gemacht. Denn wir haben bei einem 23-jährigen Pärchen (Tina und Andrew) gecouchsurfed und diese haben uns gezeigt, was australischer Lifestyle ist (ein Bsp.: als an der Straße 2 Mädels mit ihren Backpacks spazierten, hat Tina direkt  angehalten, um sie zu ihrem Hostel zu bringen).  Tina und Andrew wohnen direkt neben dem Strand, sodass wir am Donnerstag um 6 Uhr morgens (!!!) surfen gegangen sind. Der ganze Strand war bereits voll von Menschen. Einfach genial um die Uhrzeit im Meer zu sein. Da wir einen Tag vorher einen Surfkurs gemacht haben, der richtig gut war und super viel Spaß gemacht  hat, waren wir wieder ein bisschen in Übung. Abends haben die Beiden dann knapp 15 Freunde eingeladen und jeder hat was Leckeres zum Essen gemacht, sodass wir ein richtig gutes Buffet am Ende hatten. Es war total schön, so viele unterschiedlichen Menschen kennen zu lernen und wir sind super froh, diese Erfahrung bei den Beiden gemacht haben zu dürfen.

Surfen in den Morgensonne


Mittlerweile sind wir in Brisbane angekommen, wo wir bei einer Bekannten von Kathi unterkommen. Die ist super nett und bemuttert uns richtig. J Am Samstag haben wir dann Brisbane erkundet und wir sind absolut begeistert. Neben einem schönen Park und einem Weihnachtsmarkt an der Southbank mit „Iced Glühwein“, kann man gut am Fluss spazieren gehen und die Shoppingstreet erkunden. Das Highlight war eine Weihnachtsparade am Abend, die auf einem riesigen Platz vor der City Hall geendet ist. Anschließend wurde ein super lustiges Weihnachtsmusical aufgeführt, bei dem zwischendurch zum Santa per Videosequenz herübergezappt wurde und bei dem die komplette Vorderfront der City Hall mit Lichtern und Bildern bestrahlt wurde. Absolut lustig und kitschig!

Weihnachten in Brisbane

Auf dem Weihnachtsmarkt

Die Parade mit der Geschichte der Nussknackers


City Hall

 Heute waren wir mit Karen im Regenwald und wir haben tatsächlich frei lebende Kängurus  und sogar 4 Koalas gesehen!!! Normalerweise schlafen Koalas 22h am Tag, doch wir haben sogar einen wachen Koala erlebt. Zum krönenden Abschluss gab es heute noch Roast Beef- es war fast wie ein Weihnachtsessen. J Morgen geht es dann weiter nach Surfers Paradise…

Der Koala

Känguru












Sonntag, 7. Dezember 2014

Das Highlight Fraser Island

Wir verlassen Rainbow Beach schon wieder und können auf geniale Tage zurückblicken. 
Sunset
Wir verbrachten  zunächst ein paar Tage in Rainbow. Der Ort heißt Rainbow, weil es am Strand verschieden farbigen Sand gibt: von weißem Sand über gelben, orangefarbenen, roten, braunen Sand bis hinzu schwarzem Sand. Sehr schön sieht das aus. Wir nutzten die Tage, um am Strand zu liegen, zu lesen, Filme zu gucken, Spaziergänge zu machen, bummeln zu gehen und einen weiteren traumhaften Sonnenuntergang zu sehen. In Rainbow gibt es eine riesige Sanddüne mit einem atemberaubenden Ausblick und der Möglichkeit, Sandboarden zu gehen. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht und Kathi und ich haben es sogar zusammen auf ein Board geschafft.

Sandboarding

Unsere 8er Gruppe
Am Donnerstag ging es dann los nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. Wir wurden in 8er Gruppen aufgeteilt und sind dann in Autokolonnen mit unseren 4WD Jeeps losgebrettert. Das ist schon ziemlich cool, mit den Jeeps am Strand und im Inland zu fahren, vor allem der weiche Sand hat es in sich! J Wir kamen in einem Riesencamp für 120 Leute unter und haben dort gezeltet, d.h. die Gruppen haben für sich immer gekocht, aber man saß letzten Endes immer mit Allen zusammen. Das ist schon genial, wie viele unterschiedliche Menschen hier aufeinandertreffen. Auf Fraser leben viele Dingos, hundeartige ziemlich gefährliche Tiere, die frei rumlaufen. Daher hatten wir einen Elektrozaun um das Camp herum. Neben Dingos gibt es viele große Spinnen, Schlangen und Goannas (die Riesenechsen).

Lake McKenzie
Schiffswrack Maheno
Fraser gehört definitiv zu einem absoluten Highlight und ist ein Muss für Jedermann: Wir fuhren zu dem Lake McKenzie und Lake Wobbie, die wieder mal einen „Wow-Effekt“ hervorbrachten. Einfach nur schön! Zudem ging es zum Earlie Creek, einem Flusslauf, der einen flussabwärts trägt und wo man sich reinlegen kann, zu dem alten Maheno-Schiffswrack, zu den Champaign Pools und zu einem traumhaften Aussichtspunkt in Form eines Riesensteinfelsen, der ins Meer ragt. Die Aussicht, die einem dort geboten wird, hat mir wieder die Sprache verschlagen. Neben der genialen Landschaft gab es viele lustige Gespräche, Trinkspiele und viel von dem berühmten bösen Wein- eine Beachparty und Disco im Camp durften natürlich nicht fehlen! J 
Gruppenfoto

Insgesamt hat der Trip super viel Spaß gemacht und ich würde gerne nochmal zurück!

Nun heißt es aber weiter in den Süden reisen, um auch passend zur Weihnachtszeit in Sydney zu sein. Die Australier sind schon ziemlich verrückt,  denn überall gibt es allerlei kitschige Weihnachtssachen zu kaufen und auch die ersten Weihnachtsbäume wurden bereits Ende November geschmückt. Was uns jedoch absolut fehlt sind die Weihnachtsmärkte und der Glühwein-  mal sehen, was sich hier machen lässt. J Habt eine schöne Vorweihnachtszeit!


Fraser














Samstag, 29. November 2014

Die traumhaften Whitsunday-Islands



Wir haben das Paradies gesehen J

Wir verlassen nun nach 5 Nächten wieder Airlie Beach und können nun sagen: Wir sind voll und ganz in Australien angekommen. Hier in Airlie ist es einfach nur traumhaft- sehr touristisch, aber absolut schön mit einer riesigen Lagune, vielen partywüchtigen Menschen und guten Clubs. Leider waren wir zur Zeit der „Schoolies“ da, d.h. der Großteil der Stadt war überfüllt von 17/18 Jährigen Kindern, die  Tag und Nacht abgegangen sind. Wir haben in einem richtig schönen „Backpacker-Dorf“ mit ganz vielen 8er Bungalows und Riesenküchen gewohnt. Denn das eigenständige Kochen und Frühstück zubereiten hat uns wieder und es macht richtig Spaß.



Whitsunday Islands


Das absolute Highlight war der Segelturn zu den berühmten Whitsunday Islands. Mit 16 Leuten auf Deck ging es los. Das Segelboot war ziemlich klein, sodass es unter Deck sehr kuschelig wurde bei 16 Leuten. Insgesamt war es eine geniale Gruppe, da am Ende jeder Jeden kannte. Neben überragendem Essen (so viel haben wir die letzten 3 Monate nie bekommen- es gab Spaghetti Bolognese, Kartoffelbrei, Hot Dogs, Dips und Salate!!!), viel Hin- und Hergeschaukel, traumhaften Sternenhimmel mit unzählig vielen Sternschnuppen, einer sehr schönen harmonischen Stimmung waren die Highlights die 3 Schnorchelspots und der Whiteheaven-Beach. 

Die Küche und das "Wohnzimmer"


Unser Schlafplatz




Whiteheavenbeach
Letzteres ist der absolute Traum und verschlägt einem tatsächlich die Sprache! J Beim Schnorcheln hatten wir das Glück, Riesenschildkröten sehen zu können, die einfach genial aussahen. Zusätzlich haben wir riesige Fische gesehen, die direkt neben uns herschwammen. Die wunderschönen Korallenriffe haben die Schnorchelspots perfekt abgerundet. Ein weiteres Highlight war die Tatsache, dass Kathi und ich ordentlich geholfen haben auf dem Schiff, denn ich durfte zwischenzeitlich das Steuerrad übernehmen und habe als neuer Captain die Crew heil vorangebracht. Zudem durften wir den Mast hoch, um das Segel neu zu befestigen- einfach genial der Ausblick von oben! J Insgesamt war es ein perfekter Trip in einer tollen Gruppe.






Die letzten zwei Tage haben wir die Stadt und das Nachtleben erkundet. Die Tanzfläche hatte uns endlich mal wieder- leider mussten wir sie mit Mädels teilen, die uns gezeigt haben, dass wir absolut underdressed waren. Es war uns schon fast peinlich wie kurz deren Röcke und Oberteile waren. Das habe ich noch nie gesehen. Ziemlich lustig war auch das Krötenrennen, das von unserem Hostel veranstaltet wurde. Dabei wurden Kröten für bis zu 70 Dollar versteigert, die dann alle gleichzeitig im Kreis saßen. Die erste Kröte, die aus dem Kreis rausgesprungen ist, hat gewonnen und derjenige, der auf die Kröte gesetzt hat, hat das ganze Geld bekommen. Völlig verrückt.

Nun sind wir auf dem Weg nach Reinbow, wo uns das nächste Highlight erwartet: Fraser Island. J




Montag, 24. November 2014

Es ist Aussie-Zeit


Aussicht auf Cairns

Marks Wohnung
Die Aussie-Zeit hat begonnen…
Wir sind vor 4 Tagen in Australien, Cairns, angekommen und haben unsere ersten Couchsurfingerfahrungen bei Mark gemacht. Erst einmal hieß es, sich wieder an den „Ich schmeiße das Klopapier in die Toilette und nicht in den Mülleimer“-Luxus zu gewöhnen. J









Den ersten Tag begonnen wir mit Rumschlüren und Erkunden der Stadt, welche im Tourismuszentrum eine Lagune hat, in der man schwimmen kann (wie ein Freibad bei uns, da das Meer kein Schwimmen zulässt). Wir buchten die nächsten Trips und den Bus für die nächsten sechs Wochen. 


Am zweiten Tag beschlossen wir, in den botanischen Garten zu gehen, der, wie sich herausstellte mehr Regenwald denn botanischer Garten ist. Anders als geplant, haben wir uns inmitten eines kleines Wanderweges im Regenwald wiedergefunden, sodass wir 4 Stunden spontan wandern waren in völlig falschem Outfit- denn es ist echt tropisch heiß hier! Auf dem Weg begegneten wir einem freilebenden Känguru und zu unserem Schrecken einem Goanna (gehört zu der Gattung der Riesenechsen), welches knapp 1,50m groß war und direkt vor uns saß. Gottseidank hatte es keine Lust auf uns und hat sich zurückgezogen. Nachdem der erste Schock vorüber war, kam der nächste: Es hatte sich eine Schlange zwischen uns gesellt, sodass wir ihr erst einmal klar machen mussten, dass wir nicht auf einen Kampf aus waren und einfach vorbei wollten. Beruhigender Weise fanden wir später heraus, dass diese Tree Snake nicht giftig ist. 




Die Trree Snake

Der Ausflug nach Kuranda war besonders schön, denn dieses kleine Städtchen besteht aus vielen bunten Märkten mit Kunsthandwerk, Textilien und Leckereien und man kommt über unzählige Serpentinen dorthin. Nach einer kurzen Regenwaldwanderung und einem sehr schönen Wasserfall (Barron Falls) sind wir auf in den Koala-Park, wo wir endlich die super süßen Koalas sehen durften sowie Kängurus, Krokodile und Wombats. 












Atherton Tablelands


Am Sonntag haben wir dann mit Mark zusammen die Atherton Tablelands erkundet, die ein Hochplateau mit wunderschönen Landschaften, Vulkankegeln, Kraterseen und Wasserfällen zeigen. Es ging von dem Lake Barrine über die Malanda Falls und Millaa Millaa Falls, bis hin zu 2 Kratern, den Dinner Falls und der größten Stadt Atherton. Die Landschaften und Aussichten waren einfach gigantisch.
The Crater



Millaa Millaa Falls
Insgesamt kann ich sagen, dass wir noch in der Eingewöhnungsphase  sind, denn Südostasien hat mich so begeistert, dass der neue Lebensstil hier noch nicht ganz bei mir angekommen ist. Es ist alles so teuer und so westlich- mir fehlt das einfache Leben noch.  Doch ich denke, das wird sich in einigen Tagen auch ändern. Wir sind nun auf dem Weg im Bus (ein ganz normaler, richtig schöner Bus- der totale Luxus) nach Airlie Beach und werden dort morgen einen Segeltrip zu den berühmten Whitsunday-Islands machen bevor das nächste Highlight „Fraser Island“ auf uns wartet. Ein Highlight jagt das Nächste J